Barbara Schneider-Hofstetter stammt aus München. Nach ihrem Studium am Richard-Strauss-Konservatorium debütierte sie ab 1987 am Oberbayerischen Städtetheater als Mutter (Hänsel und Gretel), als Jelena (Zrinski) am Sydney Opera House und als Agathe (Der Freischütz) bei den Zwingenberger Festspielen. Es folgten Debüts als Marschallin (Der Rosenkavalier) am Prinzregententheater München, sowie Tosca, Alzira und Lady Macbeth (Macbeth) in Passau. Als Leonore (Fidelio) gastierte sie in Krefeld, Wiesbaden, Essen, Hannover, an der Komischen Oper Berlin und an der Bayerischen Staatsoper. Sie sang die Brünnhilde (Der Ring des Nibelungen) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie auch als Venus (Tannhäuser), Lady Macbeth, Minnie (La Fanciulla del West) und Senta (Der fliegende Holländer) zu hören war. 2002 und 2003 sang sie die  Venus  bei  den  Bayreuther  Festspielen unter Christian Thielemann.

In der Spielzeit 2005/2006 debütierte Barbara Schneider- Hofstetter als Senta an der Wiener Staatsoper und sang ihre erste Turandot an der Staatsoper Hannover. An der Oper Köln, in Wroclaw und in Lissabon konnte sie als Brünnhilde reüssieren, in Köln, Koblenz, Hannover, Budapest, Zagreb, Zürich und an der Semperoper Dresden als Isolde (Tristan und Isolde). Als Tosca, Elektra, Senta, Cassandre (Les Troyens), Isolde, Ortrud (Lohengrin) und Turandot war sie seit 2006/2007 an der Staatsoper in Stuttgart zu erleben. Elektra verkörperte Barbara Schneider-Hofstetter außerdem an der Oper Bonn, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Tiroler Landestheater Innsbruck und am Théatre de la Monnaie in Brüssel.

Zu ihren letzten Aufgaben gehörten Fremde Fürstin (Rusalka) an der Komischen Oper Berlin, Turandot an der Deutschen Oper Berlin, Kundry (Parsifal) in Kaiserslautern und Leipzig, Elektra in Stuttgart, sowie Cherubinis Medea in Innsbruck.

An der Wiener Volksoper wird Barbara Schneider-Hofstetter in dieser Spielzeit die Partie der Lady Billows in Brittens "Albert Herring" übernehmen.


2013/14